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Bescheinigung über die Herstellerqualifikation zum Schweißen von Stahlbauten
[Nr.99065019022000 ]

Leistungsbeschreibung

Bei der Herstellung von Bauprodukten aus Stahl oder Aluminium sind bestimmte Qualitäts-anforderungen zu erfüllen.
Um die nach Bauproduktenverordnung geforderte CE-Kennzeichnung anzubringen und die damit verbundene Leistungserklärung abgeben zu können, muss der herstellende Betrieb gegenüber einer Zertifizierungstelle nachweisen, dass er dazu berechtigt ist.

An wen muss ich mich wenden?

  • Wenn Sie die Absicht haben Ihren Betrieb zertifizieren zu lassen, finden Sie eine Liste der  dazu berechtigten Zertifizierungsstellen im "Online Register EN 1090".
    Je nachdem, ob Sie ein WPK- Zertifikat (für die Herstellung) oder ein Schweiß- Zertifikat (für Baustellenarbeiten) benötigen, finden Sie unter dem Unterpunkt „Zertifizierungsstelle“  die Organisationen, bei denen Sie das Zertifikat erlangen können.
     
  • Wenn Sie einen Betrieb suchen, der Ihnen Bauprodukte herstellt (WPK-Zertifikat)  oder auf der Baustelle schweißen soll (Schweiß- Zertifikat), finden Sie diese ebenfalls im "Online Register EN 1090".
    Alle Betriebe, die nach EN 1090 zertifiziert sind, werden gemäß einer Absprache der Zertifizierungsstellen in einer Datenbank erfasst, die öffentlich zugänglich ist.
    Sie haben daher die Möglichkeit, über Suchmasken einen geeigneten Betrieb zu finden.
    Dazu müssen Sie zunächst das gewünschte Zertifikat auswählen, damit die Maske sich öffnet. Anschließend können Sie nach bestimmten Betrieben suchen, oder Sie erhalten alle Betriebe eines Ortes oder eines gewählten Umkreises angezeigt.

    Hilfreich für eine bessere oder schnellere Suche ist die Kenntnis darüber, in welche Ausführungsklasse Ihr Bauteil fällt, da der Betrieb passend zum Bauteil zertifiziert sein muss. Einen groben Überblick über die Einteilung der Bauteile in Klassen und viele weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des ZDH-ZERT, "Leitfaden DIN EN 1090".

Welche Fristen muss ich beachten?

Die Zulassung muss vor der Aufnahme der Geschäftstätigkeit der Rechtsanwaltsgesellschaft erfolgen.

Rechtsgrundlage

Was sollte ich noch wissen?

Eine Zulassung im Bereich DIN 18800 Teil 7 Herstellerqualifikations- Klassen A-E  (kleiner und großer Eignungsnachweis) ist seit 2014 nicht mehr möglich, da die DIN-Norm in die Europäische Norm EN 1090 überführt wurde. Die letzen Zulassungen nach DIN 18800 Teil 7 laufen auf Grund der 3- jährigen Gültigkeit im Frühjahr 2017 aus.

Eine Bemessung des Bauteiles (Statik) darf künftig nicht mehr nach DIN 18800 Teil 1 erfolgen, sondern muss nach EN 1993, den sogenannten Eurocodes erfolgen.

Was sollte ich noch wissen?

bei Onlineverfahren benötigen Sie ihren neuen Personalausweis oder eine vergleichbare Authentifizierungsmöglichkeit

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Angaben zur Geschäftsführung sowie Firmenbezeichnung und -sitz,
  • der Handelsregisterauszug ist die Art der Bodenschätze, die aufgesucht werden sollen, zu bezeichnen.
  • Das Feld ist in einer Karte darzustellen. Die Art der Darstellung und Ausgestaltung des Lagerisses ergibt sich aus der Unterlagenbergverordnung.
  • Der Antragsteller muss sich verpflichten, die Ergebnisse der Aufsuchung unverzüglich nach ihrem Abschluss, spätestens beim Erlöschen der Erlaubnis, der Bergbehörde bekannt zu geben.
  • Ferner ist ein Nachweis ggf. mit Hilfe einer gutachterlichen Stellungnahme eines Sachverständigen erforderlich, dass die entdeckten Bodenschätze nach ihrer Lage und Beschaffenheit gewinnbar sind. Hierzu sind Angaben über den Inhalt, die Beschaffenheit, die Tiefenlage der Lagerstätte und die technischen Gewinnungsmöglichkeiten erforderlich. Gegebenenfalls kommt auch die gutachterliche Stellungnahme eines Sachverständigen in Betracht
  • Bei einer Erlaubnis zu wissenschaftlichen Zwecken oder zur großräumigen Aufsuchung muss sich der Antragsteller verpflichten, Inhaber von Bergbauberechtigungen an der Aufsuchung im beantragten Feld zu beteiligen.
  • Zudem ist ein Arbeitsprogramm erforderlich. In diesem muss dargelegt werden, dass die geplanten Aufsuchungsarbeiten ausreichend sind und in einem angemessenen Zeitraum durchgeführt werden. Das vorgelegte Arbeitsprogramm ist ein zentrales Kriterium für die Entscheidung über die Erlaubnis. Auf früher durchgeführte Aufsuchungsarbeiten sollte Bezug genommen werden.
  • In Abhängigkeit vom geplanten zeitlichen Ablauf der Aufsuchungsarbeiten ist der Zeitraum anzugeben, für den die Erlaubnis beantragt wird, der fünf Jahre nicht überschreiten darf.
  • Der Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit kann beispielsweise wie folgt erbracht werden, indem die bergbaulichen Tätigkeiten in den letzten fünf Jahren beschrieben werden oder durch eine Erklärung, aus der die verfügbaren Geräte und technische Ausrüstungen hervorgehen.
  • Die finanzielle Leistungsfähigkeit kann in der Regel durch Angaben darüber, inwieweit die Aufwendungen aus Eigenmitteln, aus Krediten oder Zuschüssen der öffentlichen Hand finanziert werden mit der Erklärung, dass die Mittel auch für die Wiedernutzbar-machung der Oberfläche verfügbar sind, nachgewiesen werden. Die Angaben sind glaubhaft zu machen. Gegebenenfalls können Bilanzen, Bankauskünfte, Kreditzusagen und dergleichen beigefügt werden die dem Arbeitsprogramm entsprechen müssen.

Rechtsgrundlage

Landesbauordnung für das Land Schleswig-Holstein (LBO).

Welche Gebühren fallen an?

Der Gebührenrahmen für eine Erlaubnis für gewerbliche Zwecke beträgt zwischen 500,00 und 5.000,00 Euro, für wissenschaftliche Zwecke zwischen 300,00 und 1.000,00 Euro.

Bei der Festsetzung der Gebühr wird im Einzelfall der Verwaltungsaufwand und die Bedeutung, der wirtschaftliche Wert oder der sonstige Nutzen der Amtshandlung berücksichtigt.

Welche Fristen muss ich beachten?

Betriebe, deren Zulassung nach DIN 18800 Teil 7 ausgelaufen ist oder in Kürze ausläuft, sollten sich rechtzeitig um eine Zertifizierung nach EN 1090 bemühen, da die Umstellung einige Zeit erfordert.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Da von Fall zu Fall unterschiedliche Unterlagen erforderlich sind, wird empfohlen, sich diesbezüglich vorab an die entsprechende Zertifizierungsstelle zu wenden.

Welche Gebühren fallen an?

Je nach gewünschter Ausführungsklasse, den zu verarbeitenden Werkstoffen und Zertifizierungsumfang sind die Gebühren unterschiedlich.
Die gewählte Zertifizierungsstelle wird Ihnen gerne ein Angebot erstellen.

Anträge / Formulare

Antragsformulare erhalten Sie bei der zuständigen Zertifizierungsstelle.